Zwergziegen

Die Ziegen sind eine Gattung der Hornträger. Sie sind Wiederkäuer, Paarhufer und Boviden. Ziegen stammen ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa und aus weiteren Teilen Vorder- und Zentralasiens. Durch starke Bejagung und Lebensraumverlust sind sie in Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes ausgestorben.Im Gegensatz wurde die Hausziege im Gefolge des Menschen weltweit angesiedelt. Der Lebensraum der Ziegen sind vorwiegend gebirgige Regionen. Sie kommen in Asien in Gebieten über 6000 Metern vor, aber auch in Steppen und Wüstenregionen.

Die Hausziege stammt von der Bezoarziege ab. Die wilde Stammform ist heute in freier Natur stark dezimiert. Sie kommt noch auf Greta sowie in den Ländern östlich des Mittelmeeres bis nach Pakistan vor. Die Bezoarziege liebt trockene, gebirgige Gegenden. Ziegen sind oft Dämmerungsaktiv und gehen am frühen Morgen oder am späten Nachmittag auf Nahrungssuche. In kühleren Regionen oder Jahreszeiten führen sie eher eine tagaktive Lebensweise.

Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden Ziegen in Mitteleuropa fast ausschließlich zur Milchgewinnung gehalten. Alle einheimischen Rassen sind deshalb dem Milchtyp zuzurechnen. In den letzten Jahrzehnten kamen zwei weitere Typen hinzu. Die Burenziege, die eine Fleischziege ist, sowie die Zwergziege die keine wirtschaftliche Bedeutung hat.

Während es in der Schweiz acht einheimische Ziegenrassen gibt, sind es in Deutschland nur vier. Als die Zahl der Ziegen nach dem Ersten Weltkrieg stark zurückgegangen war, fasste man 1928 aus züchterischen Gründen alle weißen Ziegen zu einer Rasse zusammen. Das gleiche geschah mit allen pigmentierten.

Ziegen sind gesellig lebende Tiere. Innerhalb der Gruppe haben sie eine soziale Rangordnung. Der Rangplatz wird in der Regel durch Kämpfe festgelegt. Für den Ausgang des Kampfes sind Gewicht und Temperament entscheidend. Wenn die soziale Rangordnung erstellt ist, ist die Kampfneigung durchaus nicht beendet. Herdengenossen die im Wege stehen oder sich zu sehr nähern, werden von Ranghöheren vertrieben. Dabei sind gehörnte Tiere hornlosen eindeutig  überlegen. Dabei sollten Gehörnte und Hornlose nicht gemeinsam in einer Herde gehalten werden. Die Leitziege ist meist alt, erfahren und kräftig.

Ziegen sind relativ robust gebaute Tiere mit kräftigen Gliedmaßen und breiten, an eine kletternde Fortbewegung angepassten Hufen.

Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 1,0 bis 1,8 Metern, der Schwanz ist 10 bis 20 Zentimeter lang und die Schulterhöhe beträgt 65 bis 105 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 25 und 150 Kilogramm, wobei die Männchen deutlich schwerer werden als die Weibchen.

Männliche und weibliche Ziegen werden ab 5 Monaten geschlechtsreif, eventuell schon früher. Man sollte die jungen Geissen aber keinesfalls schon in diesem Alter decken lassen. Es muss zwischen Geschlechts- und Zuchtreife unterschieden werden. Die Tragezeit bei Ziegen dauert 150 Tage. Nach Möglichkeit sondert sich die Geiß kurz vor der Geburt von der Herde ab und sucht einen geschützten Platz auf. Sie ist unruhig und wechselt oft zwischen Niederlegen und Aufstehen. Die Geburt findet im Liegen statt. Nach der Geburt steht die Geiß sogleich auf. Sie beriecht und beleckt das Zicklein.

Ziegen sind Laubfresser. Sie ziehen das Laub von Bäumen und Büschen Gras vor. Gleichzeitig sind sie Futterselektierer; sie fressen einen Platz nicht kahl, sondern holen sich überall ein paar Blätter. Im Stall führt diese „Genäschigkeit“ zur Futtervergeudung.

Ziegen fressen gern „Unkräuter“ und Zweige von Laub- und Nadelhölzern. Küchenabfälle wie Kartoffelschalen und Sellerie, sind für Ziegen ein Leckerbissen.

Je nach Art des Futterangebots und der Umgebungstemperatur verbringen Ziegen vier bis acht Stunden mit der Futteraufnahme. Die gleiche Zeit benötigen die Tiere für das anschließende Wiederkäuen während der Ruhezeiten.

Timberwölfe

Der Timberwolf gehört zur Gattung der Wolfs- und Schakalartige und gehört zu der am meisten verbreiteten Unterart des Wolfes. Er besitzt eine sehr variable Fellfarbe von weiß bis schwarz, meist jedoch braun. Mit jedem Fellwechsel wir das Fell ein bisschen heller. Jedoch ist das Alter eines Tieres nicht an seiner Fellfärbung bestimmbar. Der Timberwolf war ursprünglich über weite Teile Nordamerikas verbreitet. Heute findet man ihn in Nordamerika, Asien, Europa, Mexiko und Skandinavien. Er bevorzugt Nadelwälder, gemäßigtes Grasland, Laubwald, Arktis und Tundra. Im Januar, Februar beginnt die Paarungszeit des Timberwolfes, nach 60-63 Tagen werden dann meist 4 bis 6 selten mehr als 10 Junge zur Welt gebracht. Jedoch dürfen sich innerhalb des Rudels nur das Alpha-Paar vermehren. Bei der Geburt wiegen sie Ca. 500g und sind blind. Die Augen öffnen sie das erste mal nach c.a 14 Tagen. Sie verbringen die ersten Wochen in der geschützten Wurfhöhle und werden ungefähr 3 Monate gesäugt. Die Aufzucht der Jungen wird vom gesamten Rudel gemeinsam durchgeführt. Dazu zählt unter anderem Wache halten, säubern und spielen. Timberwölfe jagen hauptsächlich kleine bis große Säugetiere. Sie Jagen durch Anpirsch-, Hetz-, oder Treibjagd. Meistens werden junge, schwache oder kranke Tiere als Beute ausgewählt, da die Wölfe genau wissen das von diesen Tieren wenig Widerstand ausgeht. Zu den Hauptbeutetieren gehören Elche, Hirsche, Bisons und Dickhornschafe. Wenn es kein Großwild zu jagen gibt, begnügen sich Wölfe aber auch mit Kleintieren wie Bibern, Hasen und Eichhörnchen. Wenn sie z.B. ein Elch erlegt haben, können sie an Ort und Stelle bis zu 10 Kilo Fleisch auf einmal zu sich nehmen, dann aber auch wieder 14 Tage fasten. Der Timberwolf kann ein Gewicht von rund 40 Kg, selten 60Kg erreichen. Sein kräftig gebauter Körper endet in einen buschigen Schwanz, der eine Länge von 40 bis 50 cm aufweist. Männchen werden etwas größer und Schwerer als die Weibchen. Jedes Wolfsrudel hat eine feste Rangordnung Alpha, Beta und Omega Tiere. Die Alpha Tiere sind die Anführer des Rudels sie leiten die Jagd, geben an welche Tiere bejagt werden dürfen und sind die einzigen die Nachwuchs kriegen dürfen. Die Beta Tiere sind die Vertreter der Alpha Tiere und unterstützen sie bei der Jagd. Aus ihnen können später Alpha Wölfe entstehen. Die Omega Tiere sind die Blitzableiter für die anderen Wölfe alle angestauten Aggressionen werden an den Omega Tieren ausgelassen. Sie kümmern sich außerdem um die Aufzucht der Jungen und bringen ihnen z.B das Kämpfen bei.

Polarwolf

Hallo wir sind Lars und Lotte.

Hier könnt Ihr alles über uns erfahren.

Der Polarwolf, Weißwolf oder arktischer Wolf ist eine von fünf nordamerikanischen Unterarten des Grauwolfes und zählt zur Familie der Hunde. Sie Leben im hohen Norden Nordamerikas sowie im Osten und Norden Grönlands. Wo sie leben ist es extrem rau, die Winter sind lang und dunkel. Selbst die Eskimos Leben nicht so weit draußen. Deswegen haben die Polarwölfe auch keine Natürlichen feinde. Da es in den Regionen wo sie leben es bis zu minus 50 Grad werden kann hat ihr Winterfell 6500 Haare pro Quadratzentimeter mit das dichteste Fell was es gibt. Außerdem haben sie kleine rundliche Ohren die nicht so leicht auskühlen und wie der Eisbär eine schwarze Haut die die Sonnenstrahlen besser aufnimmt und an den Körper weiterleitet. Damit er besser im Schnee vorankommt sind die Unterseiten der Pfoten zum teil mit Fell überzogen. Polarwölfe werden etwa 140 cm groß und wiegen 50 bis 80 Kilo. Im Vergleich zu Wölfen, die in wärmeren Gebieten leben, hat der Polarwolf kürzere Beine und Ohren sowie eine kleinere Schnauze. Aus gutem Grund: Durch die verkürzten Extremitäten werden Wärmeverlust reduziert. Das Jagdgebiet der Polarwölfe erstreckt sich zumeist über 1300 bis 1600 Quadratkilometer. Für die Futtersuche legen sie etwa 30 km zurück. Sie Jagen und fressen fast alles was sie finden können von Wühlmaus, Schneehase und Lemmingen bis zu Rentieren, Karibus, Elche und Moschusochsen. Ab und an gelingt es ihnen auch Vögel aus der Luft zu erbeuten. Um größere Tiere wie Elche und Moschusochsen zu erlegen jagen sie meist kooperativ im Rudel. Die Solidarität in einem Polarwolf Rudel ist noch stärker ausgeprägt als in Rudeln andere Unterarten des Wolfes. Ein einzelner Wolf könnte in dem Rauen Klima nicht lange überleben. Ein Rudel besteht meistens aus 7 bis 10 manchmal bis zu 30 Tieren. Polarwölfe sind mit zwei bis drei Jahren geschlechtsreif. Die Paarungszeit findet im Winter zwischen Dezember und März statt. Die Tragzeit beträgt 62 bis 64 Tage und die Fähe bringt dann zwischen 3 und 6 Junge zur Welt. Diese werden dann 8 Wochen gesäugt.